Review zum neuen Google Pixel 2 Phone

Bei dem Google Pixel 2 handelt es sich, neben dem noch größeren Pixel 2 XL, um das neue Flaggschiff. Es gibt daher gleich zwei frische Smartphones und dabei auch eine Besonderheit. Im Inneren der beiden Modelle Google Pixel 2 und Pixel 2 XL sind die Hardware-Komponenten praktisch identisch. Beide Modelle unterscheiden sich daher nur bei Design, Display und Größe.

Das klassische Design bei dem Pixel 2

Bei dem Google Pixel 2 wird bei dem Display auf alte Methoden gesetzt. Allerdings wird seit Neuestem ein modernes 18:9 Display bei dem Pixel 2 XL genutzt und dies auch mit dem dünnen Gehäuserahmen. Bei dem normalen Google Pixel 2 begnügt sich der 5-Zoll-Bildschirm mit dem 16:9-Format und unterhalb von dem Display verbleibt der dicke Rahmen. Zwar mag dies weniger spektakulär aussehen, doch sind damit auch Vorteile verbunden. Das Google Pixel 2 hat sich schon bei den ersten Tests als leicht bedienbar und sehr handlich erwiesen. Das Gehäuse an sich wurde nicht besonders abgerundet und wirkt damit eher konventionell. Für das Google Pixel 2 stehen verschiedene Farbvarianten zur Verfügung und diese sind grau, weiß und schwarz. Matt Kulick, als Google-Produktmanager, beschreibt das Grau jedoch eher als eine Art Blau und deshalb gibt es auch die Bezeichnung „Kinda Blue“. Als ein kleines Design-Gimmick ist bei der graublauen Variante eine grüne Einschalttaste vorhanden.

google pixel

Quelle: Google

Jedes Google Pixel 2 ist nach IP67 wasserdicht, was für viele Käufer sehr wichtig sein dürfte. Für die bessere Musikwiedergabe in Stereo besitzt das Pixel 2 unten und oben Lautsprecher. Auf der Rückseite wird dabei dann der Fingerabdrucksensor gefunden. Die Auflösung bleibt mit 1920 mal 1080 Pixel zwar Full HD, doch der Bildschirm kann durchaus beeindrucken. Verwendet wird zum ersten Mal die OLED-Technik und im Vergleich zu den Vorgängermodellen wirken Kontraste und Farben deutlich besser. Das Display-Glas besteht aus Gorilla Glass 5 und wurde nur am Rand leicht abgerundet.

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Der Sensor, Bildstabilisator, HDR+, Google Lens und Porträt-Intelligenz

Bereits das erste Pixel-Smartphone konnte mit einer guten Bildqualität überzeugen. Google legt dann bei dem Pixel 2 nochmals nach und so gibt es nun die Dual-Pixel-Technologie für den Kamerasensor mit 12,2 Megapixeln. Mit der Technologie soll der Autofokus beschleunigt werden und das zusammen mit der Phasenerkennungstechnologie, welche von der Spiegelreflexkamera bekannt ist, sowie gemeinsam mit dem Laser-Autofokus. Ohne eine spürbare Verzögerung erfolgt das Auslösen und dies ist noch lange nicht alles. Das Google Pixel 2 startet in dem Moment mit der Aufnahme von Bildern, wenn die Kamera-App geöffnet wird. Wird dann der Auslöser betätigt, werden zu dem eigentlichen Foto von dem System, auch noch die Motion-Bilder aufgenommen. Dabei handelt es sich um Fotos, welche 1,5 Sekunden vor Drücken und 1,5 Sekunden nach Drücken von dem Auslöser zusätzlich die Bewegung schießen. Zum ersten Mal ist ein optischer Bildstabilisator eingebaut, der gegen die verwackelten Videos und Bilder ist. Die Software-Intelligenz ist ein wichtiger Punkt bei der neuen Kamera. Bei der Entwicklung hat Google viele echte Fotos mit der neutralen Netzwerkintelligenz analysiert, damit das fokussierte Objekt und die bessere Erkennbarkeit von Hintergrund ermöglicht werden. Es gibt ein sehr gutes Ergebnis bei den zusätzlichen Tiefenschärfedaten von dem Dual-Pixel-Sensor und der Intelligenz.

Die Google Pixel 2 Kamera kann Boke-Fotos oder Porträt-Fotos mit Tiefenschärfe-Effekten erstellen und dies ohne die Dual-Kamera. Bei dem Pixel 2 nimmt die Frontkamera auch Porträtfotos mit unscharfem Hintergrund ohne ein aufwendiges Sensor-Netzwerk auf. Die Porträtaufnahmen mit der Front- und Hauptkamera wirken sehr überzeugend, auch wenn die Qualität von Spiegelreflexkameras dennoch nicht ganz erreicht wird. Die HDR-Funktion ist ebenfalls neu und sie wird von Google HDR+ benannt. Die Fotos, welche von Google gezeigt wurden, konnten hier beeindruckend wirken. Bei dem Skateboarder innerhalb der dunklen Betonröhre konnten Details von der taghellen Wiese dahinter und von der Röhreninnenwand erkannt werden. Eine neue Funktion wird mit einem kleinen Symbol in Google-Fotos gestartet. Diese Funktion wird als „Google Lense“ bezeichnet und das Google Pixel 2 versucht dann zu erkennen, was auf einem Foto gerade gesehen wird. Nutzer können sich dann anzeigen lassen, welches Kunstwerk oder welche Sehenswürdigkeit abgebildet ist. Auch eine Texterkennung wurde von Google eingebaut und sie kann zum Beispiel die Visitenkarten scannen und dann durch Tippen zu dem Adressbuch hinzufügen.

Weitere interessante Neuerungen bei dem Google Pixel 2

Permanent wird die Umgebung von dem Google Pixel 2 auf laufende Musik gescannt und es wird automatisch versucht, dass dann erfasst wird, um welches Lied es sich gerade handelt. Sollte dies geglückt sein, werden Titel und Interpret auf dem Sperrbildschirm angezeigt. Interessant ist, dass anders als von Google erwartet nicht übers Internet die Datenanalyse erfolgt. Einmal wöchentlich lädt das Gerät dann eine Datenbank mit Erkennungsmerkmalen von einigen tausend aktuellen Songs. Ohne Internetverbindung erkannt das Google Pixel 2 dann anhand der Datenbank, um welches Lied es sich aktuell handelt. Nicht enthalten sind dabei jedoch die seltenen oder alten Musikstücke. Verschiedene Apps können daher noch immer einen Mehrwert bieten. Von dem Handy wird dann immer das Lied angezeigt, welches zuletzt erkannt wurde. Wird darauf getippt, dann wird der Google Assistant gestartet und es erfolgt die Detailsuche nach einem Song im Internet.

google pixel 2

Quelle: Google

Die sogenannte Quetsch-Bedienung wurde von dem HTCU 11erstmalig erfunden. Das Pixel 2 wurde zusammen mit HTC-Ingenieuren von Google entwickelt und hier wurde die Funktion etwas vereinfacht. Bei HTC liegt übrigens die Fertigung von dem Pixel 2. Der Google Assistant wird gestartet, wenn das Google Pixel 2 gequetscht wird. Im Vergleich zu dem HTCU11 wird hier der Rahmen genutzt, der berührungsempfindlich ist. Aus der Kamera an sich kann übrigens der AR-Sticker-Modus aktiviert werde. Es handelt sich um eine spaßige Funktion, damit animierte Charaktere oder Aliens ins Wohnzimmer projiziert werden. Gearbeitet wird bei dem Google Pixel 2 übrigens mit dem Snapdragon 835-Prozessor. Mit 2700 Milliamperestunden kann der Akku per USB Power Delivery schnell mit dem beiliegenden 18 Watt-USB-C-Adapter geladen werden. Es liegt zwar ein USB-C-auf-Klinke-Adapter bei, doch die Kopfhörerbuchse fehlt. Die Version mit 128 GB kostet 909 Euro und die Version mit 64 Gigabyte liegt bei 799 Euro. Erhältlich ist das Google Pixel 2 ab Oktober in Deutschland und Mitte November kommt auch die XL-Version hinzu, welche mit 128 GB dann 1049 Euro kostet und mit 64 GB 939 Euro.

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